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Rennbericht Vallelunga

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Nach mehr als einem Monat Pause ging es am Wochenende vom 12. – 14. September in Vallelunga  weiter, mit den Rennen der Formel 4. Trotz guter Vorbereitung während der Sommerpause und intensivem Studium der Strecke, startete ich das erste Rennen nach dem verpatzten Zeitfahren von Platz 17 aus. Im Vergleich zu den Tests war ich zwar 1,2 Sekunden schneller, doch auch meine Konkurrenten verbesserten ihre Zeiten und das Feld lag eng beieinander. Ich war ruhig, konzentriert und bereit. Ein guter Start, doch leider kein gutes Rennen brachten mich schliesslich auf den 13. Schlussrang. Es war nicht die erhoffte Leistung meinerseits, denn ich wollte attackieren und Punkte holen, welche es ab dem 10. Rang gibt. Leider hatte ich zu viel mit dem eigenen Auto zu kämpfen, als dass ich an meinen vorderen Konkurrenten hätte dranbleiben können.

Das zweite Rennen nahm ich aus der 8. Startreihe genauer von Platz 15 aus in Angriff. Bereits nach wenigen Runden lag ich an 9. Stelle und die Punkte schienen zum Greifen nahe (8.Platz wäre notwendig im zweiten Rennen). Bis zwei Runden vor Schluss verteidigte ich mich erfolgreich gegen den Druck von hinten. Der 8. Platzierte war nur etwa eine Sekunde vor mir. Es wäre beinahe zu einem neuen Topergebnis meinerseits gekommen, doch in der Schikane passierte das Unglück. Ich lenkte ein und spürte plötzlich wie der hintere Teil des Wagens ausbricht. Ich drehte mich und konnte zwar direkt weiterfahren, jedoch verlor ich einige Plätze und beendete das Rennen auf dem 14. Rang.

Die Enttäuschung war gross. Ich wusste jedoch, dass ich mit einer solchen Leistung durchaus fähig bin, in die Top 10 zu fahren und mich dort zu verteidigen. Die Vorfreude war also doch grösser auf das letzte Rennen, welches ich aufgrund des Qualifyings wieder von Platz 17 aus in Angriff nehmen musste. Der Start gelang mir wieder sehr gut und ich war nach zwei Kurven bereits an drei Konkurrenten vorbei gezogen. Ich spürte, dass etwas drin lag und machte mich daran, zwei weitere Konkurrenten zu überholen, als ich etwas zu weit rausgetrieben wurde und über drei Schwellen fuhr. Die harten Schläge hatten zur Folge, dass meine Vorderachse zum rechten Vorderrad krumm war und ich somit nur noch auf drei Rädern fuhr. Das rechte Vorderrad hing völlig in der Luft. Das Rennen war also bereits nach drei Kurven gelaufen und der Frust war dementsprechend gross bei mir.

Nun folgen die Rennen in Monza vom 26. – 28. September auf der legendären Formel 1 Piste. Monza liegt eine gute halbe Stunde von Chiasso aus in der Nähe von Mailand. Nicht gerade um die Ecke aber immerhin auch keine Weltreise. Wer Lust hat, ein Formel-4-Rennen live zu sehen und mit dabei die Daumen zu drücken, kann sich einfach bei meinem Vater melden um Näheres zu besprechen. Ansonsten gibt es wieder die Möglichkeit, das Rennen am TV oder im Internet live zu verfolgen.