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Rennbericht von Vallelunga

am .

 

Die Vorfreude war riesig als ich am letzten Donnerstag nach Vallelunga abgereist bin. Endlich ging die Saison wieder los. Ein intensives Wintertraining im Bereich der Kondition und Schnellkraft sowie ein paar Testtage in Deutschland und Italien bereiteten mich optimal auf den Saisonstart vor. Ich war also gespannt und konnte es kaum erwarten, dieses Rennen in Angriff zu nehmen. Doch bereits im Training an diesem Rennwochenende war klar, die Konkurrenz schläft nicht. Gerade einmal eine Sekunde trennte den Erstplatzierten von dem 17. Jede Hundertstelsekunde zählte also.

Im Zeitfahren zeigte ich eine gute Leistung, jedoch war diese nicht ausreichend um in den ersten Zehn zu starten. Ich qualifizierte mich für Platz 16 mit einem Rückstand von 0.3 Sekunden auf den 10. Platz. Ohne grosse Erwartungen startete ich dann in das erste Rennen der neuen Saison und hatte einen eher schlechten Start. Doch nach den ersten beiden Kurven konnte ich mich mit viel Geschick und dem nötigen Mut nach vorne kämpfen und durchfuhr die erste Runde bereits auf Platz 10. Im Verlauf des Rennens konnte ich dann noch von einem Chaos profitieren und plötzlich lag ich an sechster Stelle. Mit dem nötigen Druck auf den Vordermann zwang ich diesen immer wieder zu Fehlern und konnte mir schlussendlich den 5. Schlussrang sichern.

Aufgrund dieses Resultats startete ich im zweiten Rennen von Platz 6 aus und hatte erneut einen schlechten Start. Zurückgefallen auf Platz 9 versuchte ich mich wieder nach vorne zu kämpfen. Doch der starke Chinese Zhou aus der Ferrari Academy setzte sich erfolgreich zur Wehr. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich ihn überholen würde. Doch dann geschah es. Aus dem Windschatten heraus, am Ende der Start/Ziel- Gerade touchierte ich seinen rechten Hinterreifen und mein Frontflügel löste sich. Nach einem Boxenstopp konnte ich das Rennen zwar wieder aufnehmen, hatte jedoch keine Chance mehr aufzuschliessen und wurde 23. Das letzte Rennen nahm ich schliesslich von Position 12 aus in Angriff und versuchte noch einmal Punkte zu holen. Doch in diesem Rennen passte nicht mehr viel zusammen. Ich versuchte so gut es ging mit den Vorderen mitzuhalten, doch es gelang mir nicht das Tempo der Vorderleute mitzufahren. Platz 14 war das Endergebnis.

Ich bin jedoch grundsätzlich zufrieden mit dem Rennwochenende. 10 Punkte bringen mich im Gesamtklassement auf Platz 11 und stimmen mich optimistisch für die weiteren Rennen. Es bringt nichts, das Vergangene wieder und wieder zu überdenken. Der Fokus liegt bereits voll auf dem nächsten Rennen in Monza! Ich bedanke mich ganz herzlich für alle Glückwünsche und Gratulationen!  

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