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Viel Frust in Brands Hatch

am .

 Die Vorfreude war riesig, als ich am Mittwoch in den Flieger stieg. Brands Hatch ist eine der legendärsten Rennstrecken der Welt und ich konnte zum ersten Mal überhaupt darauf meine Runden drehen. Zudem durften wir als Team ins Werk von McLaren nach Woking, wo wir ein Stück Motorsportgeschichte erleben durften. Nebst dem neusten Formel 1 Auto bestaunten wir die allerersten Autos, aus der McLaren Reihe und konnten zusehen wie die heutigen Autos gebaut werden. Doch kommen wir zum eigentlichen Rennwochenende. 

Im ersten freien Training zeigte ich bereits, dass mit mir zu rechnen ist. Trotz meiner Unerfahrenheit auf dieser Strecke, legte ich Rundenzeiten im Bereich der ersten Zehn hin. Im zweiten freien Training verbesserte ich mich noch einmal, jedoch passierte bereits das erste Unglück. Aus einem Missverständnis zwischen mir und einem Konkurrenten erfolgte ein kleiner Zusammenstoss, bei dem sich die Hinterachse krümmte. Aufgrund der kurzen Zeit zwischen Training und Zeitfahren schafften es die Mechaniker zwar den Schaden zu reparieren, aber das Setup fürs Zeitfahren konnte nicht gemacht werden. Daraus resultierte ein leicht schiefes Lenkrad und eine nicht korrekte Spureinstellung der Vorderräder. Paul brachte das Auto auf Startplatz 19 während es bei meinem Zeitfahren nur für Platz 24 reichte. Immerhin konnten wir die Probleme feststellen und uns auf die zwei Rennen am Sonntag fokussieren. 

Das erste Rennen wurde von Paul Rees gestartet. Er erwischte einen Superstart und überholte bereits in den ersten zwei Kurven sechs Autos. Die Freude darüber hielt leider nicht lange, denn bereits in der vierten Kurve drehte sich ein Auto vor ihm, welchem er nicht mehr ausweichen konnte. Der Zusammenstoss war nicht bei einer hohen Geschwindigkeit, doch es reichte dass die Kühlung vorne kaputt ging. Damit mussten wir das Rennen vorzeitig beenden und hoffen, dass das Auto für das zweite Rennen rechtzeitig repariert werden konnte. 

Tatsächlich konnte ich ins zweite Rennen starten und hoffte endlich mal angreifen zu können. Leider wurde auch daraus nichts. Ich hatte einen miserablen Start und verlor einige Plätze. Schnell wurde mir klar, dass etwas nicht stimmte. Mein Auto hatte keine Leistung mehr und ich rettete mich gerade noch an die Box. Die Kühlung funktionierte anscheinend immer noch nicht und das System riegelte deshalb die Leistung ab. Doch nach einem Reset funktionierte alles wieder. Ich fuhr erneut raus und hatte kurze Zeit später wieder das gleiche Problem. Wir versuchten verschiedene Dinge, doch das Rennen war gelaufen. Gegen Ende des Rennens konnte das Problem schliesslich gelöst werden, doch mit sechs Runden Rückstand war nichts mehr zu holen. Paul zeigte im Schlussabschnitt des Rennens, dass unser Auto mit der Spitze hätte mithalten können, was um so ärgerlicher war. Schade aber nun gilt es zu vergessen und vorwärts zu den nächsten Rennen zu schauen. Im Gesamtklassement sind wir auf Platz 6 und müssen nun ständing punkten um an der Spitze dranzubleiben.

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