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Altes hinter sich lassen...!

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Seit diesem Unfall bin ich nicht mehr auf dieser Strecke gefahren, was mich nachdenklich stimmte. Kann ich diese Gedanken an den Crash von damals einfach hinter mir lassen? Die Antwort ist "ja!" Gleich nach den ersten Runden fühlte ich mich wieder total wohl im Auto und pushte im Regen so gut es nur ging. Ich wurde mit jeder gefahrenen Runde schneller und war von meiner Pace her fähig in den Top 10 zu fahren. Es folgte das Qualifying am Abend, welches jedoch unter trockenen Bedingungen stattfand.

Ich erwischte eine gute Runde und lag im Zwischenklassement auf Platz 9 als ein kaputtes Auto auf der Strecke das Zeitfahren unterbrach. Kaum war dieses weggeräumt und das Zeitfahren freigegeben kam es erneut zu einem Crash. Ich konnte lediglich noch eine Runde fahren, in der ich mich aber nicht verbessern konnte. Das Resultat war Startplatz 10 fürs erste Rennen. Patricija startete gleich nach mir ins zweite Qualifying und brachte das Auto auf Startplatz 16 für das zweite Rennen.

Sowohl das erste als auch das zweite Rennen des Wochenendes fanden unter trockenen Bedingungen statt. Es war also schwierig abzuschätzen, wie sich das Auto über die gesamte Distanz halten würde, da keine Long Runs in den Trainings gemacht werden konnten. Ich startete verhalten ins Rennen und lag nach der ersten Runde auf Platz 11. Anfangs noch am verteidigen fand ich meinen Rhythmus und holte wieder auf. Ich konnte Plätze gut machen und übergab als 8. an Patricija. Sie fand leider nicht zu einem Rhythmus der schnell war und musste sich so schon bald verteidigen. Doch dazu kam es nicht wirklich, denn ein Fahrfehler beschädigte das Heck unseres Autos und spülte uns zurück auf den 20. Rang. Das Rennen war gelaufen und die Punkte vergeben.      

Doch es gibt immer noch ein zweites Rennen und wie unsere Teamkollegen an diesem Wochenende zeigten ist alles möglich. Sie holten sich von Startplatz 20 aus den 3. Schlussrang und somit das erste Podium dieses Jahr für unser Team. Gerne wären wir ihnen durchs Feld gefolgt, doch unser Auto wollte nicht. Wir hatten uns im Setup des Autos vertan und hatten es mit einem mehr oder weniger unfahrbaren Auto zu tun. Patricija fiel auf den 21. Rang zurück als sie mir übergeben hatte und ich bemerkte gleich, dass dieses Rennen wohl gelaufen war. Ich versuchte wie sie das Auto so gut es ging zu pushen, doch die Rundenzeiten waren zu langsam. Ich erreichte irgendwie noch den 14. Platz, doch zufrieden war damit wohl niemand von uns.

Zum Glück folgt bereits diese Woche das nächste Rennen am Nürburgring. Auch wenn die Saison gelaufen ist, so braucht es jetzt gute Einzelresultate! Vollgas nach vorne!