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Endlich wieder auf dem Podium!

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 Die Freude bei Team und Fahrern war riesig, als wir am Sonntag ein Doppelpodium bejubeln durften. Unser Partnerauto auf 3 und wir auf Platz 2 passte wunderbar zu dem schönen Wetter. Doch was war passiert? 

Der Hockenheimring ist eine Hochgeschwindigkeitsstrecke mit schnellen Kurven und langen Geraden. Wichtig ist deshalb, ein Auto mit gutem Topspeed zu haben. Genau das war jedoch schon die ganze Saison unser Problem. In den Kurven liegt der Audi super, doch sowohl am Red Bull Ring als auch am Nürburgring waren wir in der Hinsicht schlicht unterlegen. 10 - 15 km/h fehlten uns an Topspeed, was wir nicht kompensieren konnten. Dementsprechend wussten wir, dass wenn nichts geändert wird, wir auch am Hockenheimring der Konkurrenz hinterher fahren würden. Doch die Organisation bemerkte endlich, dass wir unterlegen waren und passte die Motorenleistung unseres Autos dementsprechend an.

Bereits in den Trainings waren wir deutlich weiter vorne als sonst. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch, als ich ins Qualifying startete. Eine richtig gute Runde brachte mich kurzzeitig an die Spitze. Schliesslich war ich lange auf Platz 3 als zum Schluss noch einmal zwei Autos schneller fuhren als ich und ich somit auf Startplatz 5 ins Rennen ging.

Gleich am Start des ersten Rennens überholte ich den BMW vor mir und reihte mich auf Platz 4 ein. Nach einer langen Safety Car Phase konnte ich nach dem Restart an der Spitzengruppe dranbleiben. Ich merkte, wie der BMW vor mir die Pace nicht mitgehen konnte, also setzte ich zum Überholmanöver an und war auf Platz 3. Beim Fahrerwechsel lag ich sogar auf Platz 2 und allen war klar, das könnte ein Podium geben. Doch das Unheil kam, als Patricija ins Auto einstieg. Die Lenkradfixierung flog weg, als Patricija das Lenkrad verstellen wollte. Die Mechaniker versuchten irgendwie mit Tape alles zu fixieren, doch es gelang nicht und das Rennen war verloren. Statt Podium kamen wir auf Platz 20 ins Ziel. Wieder einmal Pech!

Fürs zweite Rennen qualifizierte sich Patricija nach einer tollen Runde auf Platz 7. Sie erwischte einen guten Start und konnte gar einen Platz gutmachen. Als 6. konnte sie mit den Autos vor ihr ohne Probleme mithalten und zeigte eine starke Leistung. Unser Partnerauto führte das Feld gar an, womit für mich klar war. Das können wir auch! Der Fahrerwechsel war perfekt weshalb wir gleich noch eine Position gewonnen hatten. Von Platz 5 aus startete ich schliesslich eine Aufholjagd, die ich so schnell nicht vergessen werde! Ich machte keine Fehler und fand meinen Rhythmus. Zuerst überholte ich den KTM, dann einen BMW und schliesslich unser Partnerauto. Der Abstand zum Vordersten war gross, doch eine Safety Car Phase liess das Feld noch einmal zusammenrücken. Die Chance auf den Sieg war da. Doch der Restart gelang nicht nach meinen Vorstellungen. Nichts desto trotz setzte ich den Führenden unter Druck zwang ihn zu einem Fehler, doch vorbei kam ich nicht. Eine halbe Sekunde fehlte mir.

Aber die Erleichterung ist riesig über diesen Podestplatz, der nicht für die Meisterschaft entscheidend ist, aber für die Moral. Nächstes Wochenende folgt die letzte Runde am Sachsenring! Daumen drücken :)