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Privat

IMG 20150504 WA00131Am Montag, 31.5.1996 kam ich in Zürich zur Welt. Bereits anwesend waren meine Mutter Moni, mein Vater René und meine Schwester Laura.

Aufgewachsen bin ich auf dem Mutschellen im Kt. Aargau, wo ich auch die Primarschule und die Oberstufe besuchte. Mittlerweile habe ich die Kantonsschule in Baden erfolgreich abgeschlossen und mein Studium im Bereich Kommunikationswissenschaft mit Betriebswirtschaftslehre im Nebenfach angefangen.

Der Sport nimmt in unserer Familie einen grossen Stellenwert ein. Meine Mutter war eine der besten Ski-Freestylerinnen der Welt und Teilnehmerin an den olympischen Spielen 1992 in Albertville und mein Vater war aktiver Zehnkämpfer und Fussballer. Meine ältere Schwester entdeckte früh ihre Liebe zu Pferden und zeigte schnell ihr grosses Potential als Springreiterin.

Auch passiv bin ich begeisterter Sportler. Als ZSC- und GC-Fan besuche ich regelmässig Spiele meiner Lieblingsmannschaften. Dort kann ich meinen Emotionen freien Lauf lassen und leide oder feiere als Fan mit der Mannschaft mit.

Natürlich interessierten mich auch noch andere Sportarten wie, Snowboarden oder Skifahren. Aber speziell fasziniert war ich schnell vom Motorsport. Immer wieder durfte ich schon als kleiner Junge mit meinem Vater auf die Kartbahn in Spreitenbach. Nach mehreren Besuchen war mir klar, dass mich der Rennsport gepackt hatte und ich meine Leidenschaft gefunden hatte.

Meine Biografie als Rennfahrer im Kartsport ist unter dem Kapitel „Go-Kart“ nachzulesen.

2013 konnte ich am Young Drivers Projekt teilnehmen. Erfahrene Schweizer Rennfahrer wurden vom Verband Auto Sport Schweiz an die Kartstrecken geschickt, um diverse Fahrer, zu denen auch ich gehörte, in verschiedensten Bereichen auf und neben der Piste zu bewerten. Als Höhepunkt des Projekts durften alle jungen Fahrer, die an diesem Projekt beteiligt waren, in einem Formel-Renault auf der Teststrecke von Magny Cours fahren. Erstmals drehte ich meine ersten Runden in einem richtigen Rennwagen.

Kurz darauf lud mich der ehemalige Spitzenrennfahrer Jo Zeller nach Valencia ein, um in seinem Formel-BMW-Boliden ebenfalls Testfahrten zu absolvieren.

Nach all diesen vielversprechenden Trainingsläufen wurde Andreas Jenzer, Rennstall-Besitzer aus Lyss, auf mich aufmerksam und machte mir das Angebot, für ihn in der neu kreierten italienischen Formel 4, als einer von insgesamt drei Fahrern an den Start zu gehen. Damit begann 2014 ein Abenteuer welches bis heute noch existent ist und diese Saison mit der ADAC GT4 Germany ein weiteres Jahr dazu zählen lässt.